Wissen
mobilisieren.

Gewusst wie!

KULTURKARRIERE bietet Wissen aus der Praxis, damit Sie sich über alle Sparten hinweg orientieren können.

  • Berufsbilder eröffnen Ihnen aussichtsreiche Karrierechancen
  • Personalia geben Einblicke in vielfältige Laufbahnen
  • Karrieretipps helfen bei Ihren nächsten beruflichen Schritten

Berufsbilder
in Kunst und Kultur

Ob Theater, Museum oder Festival: Hunderte, teils einzigartige Berufe machen Karrierewege in Kunst und Kultur besonders vielfältig.

KULTURKARRIERE verwendet fünf Funktionen, um Anforderungen und Chancen der Kulturberufe zu sortieren:

Leitung, Programm, Produktion, Kommunikation und Administration

Die Einteilung haben die Branchenspezialisten KULTUREXPERTEN und KULTURPERSONAL entwickelt und wenden sie täglich erfolgreich an.

Mit dieser in der Praxis bewährten Systematik können Sie spartenübergreifend Anforderungen und Chancen der jeweiligen Kulturberufe reflektieren:

Welches Berufsbild entspricht meinen Karrierezielen, Kompetenzen und Potenzialen? Welche der vielen Ausschreibungen und Stellenprofile passen also zu meinen Interessen?

Personalia

Hier finden Sie regelmäßig neue Informationen zu Stellenwechseln von Persönlichkeiten in der deutschsprachigen Kulturlandschaft. Die von KULTUREXPERTEN und KULTURPERSONAL initiierten Interviews erscheinen in THEATER.WELTEN, einer Veröffentlichung des renommierten DUZ Verlags- und Medienhauses. KULTURKARRIERE gibt Ihnen so die Möglichkeit, sich über Motivationen, Herausforderungen und Visionen zu informieren, die beim Antritt einer neuen Stelle eine Rolle spielen können. Lassen Sie sich vom Einblick in unterschiedlichste Karrierewege inspirieren.

Ulf Sölter ab 1. April 2022 Direktor des Mainzer Gutenberg-Museums

Der promovierte Kunsthistoriker Ulf Sölter wird neuer Direktor des Mainzer Gutenberg-Museums. Nach verschiedenen Stationen im Museums- und Wissenschaftsbereich war Sölter zunächst von 2014 bis 2019 als stellvertretender Direktor des Clemens Sels Museums Neuss tätig. Seit Sommer 2019 verantwortete er als Direktor des Gustav-Lübcke-Museums der Stadt Hamm zahlreiche Ausstellungen. Der 49-jährige Museumsfachmann folgt auf Annette Ludwig, die Mitte März zur Klassik-Stiftung Weimar wechselt.
Das Gutenberg-Museum hat jährlich bis zu 140.000 Besucher aus aller Welt und zählte vor der Coronavirus-Pandemie zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen in Mainz. Sölter wird das Gutenberg-Museum durch eine herausfordernde Interims- und Neubauphase führen. Im Mai 2022 soll der internationale Architektenwettbewerb starten, im September könnte der Siegerentwurf feststehen. Der Umzug in das Übergangsdomizil ist für Ende 2023 geplant. Im Interview erklärt er, was von ihm erwartet werden kann, was ihn qualifiziert und worauf er sich freut.

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Dr. Merle Fahrholz wird ab der Spielzeit 2022/23 neue Intendantin vom Aalto-Musiktheater und den Essener Philharmonikern

Als promovierte Musikwissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung an unterschiedlichen Musiktheatern ist es für Merle Fahrholz nicht nur ein räumlich kleiner Schritt, sondern auch eine natürliche Weiterentwicklung von der Position der Chefdramaturgin und stv. Intendantin der Oper Dortmund hin zur Intendanz am Aalto-Musiktheater und bei den Essener Philharmonikern. Ab der Spielzeit 2022/23 übernimmt sie die Nachfolge von Hein Mulders, der an die Oper Köln wechselt und bringt aktuelle Themen in den Spielplan ein. Bereits in Dortmund hatte sie durch die Initialzündung der Bürger*innenOper WeDOopera! sowie ihre Education-Programme den Kontakt zu dem Menschenschlag der Region gesucht.
In Essen hat sie sich nun zum Ziel gesetzt, verstärkt Jugendliche, die vorher noch nie Kontakt mit dem Genre Oper hatten, zu begeistern. Als einen Schwerpunkt plant sie Opernliteratur von Komponistinnen in den Vordergrund rücken. „Open up“ wird das Schlagwort für ihre Intendanz werden, in der sie in die intensive Auseinandersetzung mit den Bürger*innen der Stadt treten möchte. Im Gespräch mit Kulturpersonal verrät sie ihre Pläne und welche Herausforderungen auf sie warten.

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Johannes Beckmann übernimmt ab der Spielzeit 2023/24 die Künstlerische Direktion am Pfalztheater Kaiserslautern

Der 46jährige Johannes Beckmann wird 2023 neuer Künstlerischer Direktor am Pfalztheater. Er folgt damit auf den aktuellen Stelleninhaber Urs Häberli bzw. der künstlerischen Interimsleitung der Spielzeit 2022/23. Geplant ist ein neu aufgebautes dreiköpfiges Direktorium, das sich aus Beckmann, der langjährigen Kaufmännischen Direktorin Stefanie Niedermeier und einer neu zu besetzenden Betriebsdirektion zusammensetzt.
Der gebürtige Mülheimer studierte Musikwissenschaft und Philosophie in Bonn und Hamburg. Anschließend arbeitete er als Kulturjournalist, Lektor, Konzertdramaturg und Autor. 2007 wechselte er an die Semperoper Dresden, wurde dort Stellvertreter des Operndirektors und 2013 zog es ihn ans Theater Erfurt, wo er seit der Spielzeit 2014/15 stellvertretender Generalintendant ist. Er hat dadurch umfangreiche Leitungserfahrung erworben und klare strategische Vorstellungen. Auch für die beteiligenden und niedrigschwelligen Angebote außerhalb des Pfalztheaters und den Dialog mit der freien Theaterszene zeigt er sich offen. Im Gespräch mit KULTURPERSONAL erläutert er seinen Wechsel, seine Stärken und Pläne:

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Ab März 2022 ist Timo Sadovnik neuer Geschäftsführer und Intendant des Kulturhauses Burghof Lörrach

Der österreichische Kulturpädagoge Timo Sadovnik aus Graz löst nach einem Jahr den Interimsgeschäftsführer der Burghof Lörrach GmbH, Andrés Ibarra, ab. Der 40-Jährige hat nach einem Studium der Jugend- und Soziokulturarbeit in einer renommierten Grazer Kunstinstitution sowie im Management in sozialen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche und für Menschen mit Fluchtbiografien gearbeitet. 2005 gründete er „Four Elements“, einen Verein zur Förderung von HipHop Kultur & Street Art, der über die Grenzen Österreichs hinaus nachhaltig Wirkung entfaltete. Er war Fachbeirat in Ausschüssen der Landes- und Bundesregierung und war bis zuletzt Programmleiter der „Rote Nasen Clowndoctors Österreich“. Seit 2021 bildet er sich berufsbegleitend im Masterprogramm „educating, curating, managing“ an der Universität für angewandte Kunst in Wien weiter.
Sadovnik möchte dem Kulturhaus ein neues zeitgemäßes Profil geben. Dabei ist er es gewohnt, mit budgetären Engpasssituationen kreativ umzugehen und bei der Programmverantwortung aus seinen vielfältigen praktischen Erfahrungen zu schöpfen. Die Stadt hat nun zunächst für das Kulturhaus einen Zuschuss von jährlich 1,5 Millionen Euro für drei Jahre festgelegt.

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